<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140</id><updated>2012-01-22T11:26:44.903+01:00</updated><category term='Claus von Stauffenberg'/><category term='Ulrike Meinhof'/><category term='Freiheit'/><category term='Krebs'/><category term='Kommunismus'/><category term='Staat'/><category term='Gesundheit'/><category term='Anarchismus'/><category term='eigentümlich frei'/><category term='Atlas Shrugged'/><category term='Außenpolitik'/><category term='Individualrechte'/><category term='Arno Breker'/><category term='Ronald Reagan'/><category term='Jesus'/><category term='Terrorismus'/><category term='Ernesto Guevara'/><category term='Augusto Pinochet'/><category term='Ayn Rand'/><category term='Westen'/><category term='Kinder'/><category term='Religion'/><category term='Linksradikalismus'/><title type='text'>Über "eigentümlich frei"</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>17</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-2445884002216853698</id><published>2008-09-30T17:43:00.000+02:00</published><updated>2008-09-30T17:45:45.589+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Individualrechte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><title type='text'>Tödliche politische Ideologie im Fall "Kevin"</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.ef-online.de/?p=29"&gt;Andre F. Lichtschlag&lt;/a&gt; äußert sich auf ef-online zum Fall "Kevin", dem bedauernswerten Kind, das vermutlich von seinem eigenen drogensüchtigen Vater ermordet wurde, obwohl es unter der Vormundschaft des Jugendamtes stand. Die Behörden verfolgten die sog. "Bremer Linie", "Kinder eher bei ihren drogenabhängigen Eltern zu lassen als in einem Heim unterzubringen." (&lt;a href="http://www.welt.de/data/2006/10/11/1067651.html"&gt;DIE WELT&lt;/a&gt;) Was bei Lichschlags Artikel auffällt - aber nicht wirklich überraschen kann, wenn man sich die libertäre Ideologie vor Augen führt, die er vertritt - ist ein komplettes Umschiffen der zentrale Frage, ob die Behörden den drogenabhängigen Eltern (später dem noch verbleibenden Vater) das Kind hätten wegnehmen sollen. Da Kinder nicht das Eigentum ihrer Eltern sind und bei Drogensüchtigen festgestellt werden muss, dass sie einem Kurs der Selbstdestruktion folgen -was sie als Eltern vollkommen abqualifiziert - wäre diese Frage doch überaus legitim, und die Antwort kann unter Betrachtung aller Fakten nur daraus bestehen, eine solche Verpflichtung des Staates zu bejahen. Der Staat hat die Individualrechte mit seinen Organen zu verteidigen und im Fall von Kindern auch gegenüber ihren Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten. Die libertäre Ideologie trifft sich allerdings an dieser Stelle mit den sog. "Bremer Linie" von Bürokraten und Politikern im Geiste der 68er Kulturrevolution. Für die erstgenannten ist jedes staatliches Handeln per se schlecht, für die Letztgenannten ist staatliches Handeln von ihren jeweiligen Launen abhängig, und sobald ihnen ihr Feindbild eines "gierigen Kapitalismus" abgeht, sind sie von solch einer "Liberalität" - die in Wahrheit nur Nihilismus ist -, dass sie durchaus zu einer gemeinsamen Plattform mit den Libertären kommen können. Tödliche politische Ideologie.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-2445884002216853698?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/2445884002216853698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=2445884002216853698' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/2445884002216853698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/2445884002216853698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2008/09/tdliche-politische-ideologie-im-fall.html' title='Tödliche politische Ideologie im Fall &quot;Kevin&quot;'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-658453647753667633</id><published>2008-09-30T17:20:00.001+02:00</published><updated>2008-09-30T17:27:55.994+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krebs'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesundheit'/><title type='text'>Welche Krebsepedemie</title><content type='html'>Einer der unverantwortlichsten Artikel, den die Zeitschrift &lt;a href="http://www.ef-magazin.de/media/assets/pdf/ef055-screen.pdf#page=34"&gt;eigentümlich frei&lt;/a&gt; in den letzten Monaten veröffentlicht hat, stammt von &lt;a href="http://www.torstenengelbrecht.com/de/home.html"&gt;Torsten Engelbrecht&lt;/a&gt; (seine Website macht er mit einem Nietzsche-Ziat auf), der in der September-Ausgabe unter der Überschrift "30 Jahre Krieg und kein Sieg in Sicht" veröffentlicht wurde. Der Autor wird als "Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist" vorgestellt und seine von eifrei verbreiteten Thesen lassen den Leser ins Grübeln darüber kommen, was diesen Artikel für die Veröffentlichung in einem radikalliberalen Blatt qualifiziert. Was behauptet der Autor? Zunächst einmal soll es eine Krebsepidemie geben. Dieses Wort verwendet er zwar nicht, aber es ist genau das, was er meint. Nun ist Krebs überwiegend eine Alterserkrankung und mit einer zunehmenden Lebensdauer -wie sie die westlichen Gesellschaften ermöglicht- würden eben diesen Krankheiten zunehmen. Torsten Engelbrecht behauptet aber einen Anstieg von Krebserkrankungen quer durch alle Altersgruppen, wozu er eine Statistik aus dem Buch Cancer-Gate: &lt;em&gt;How to Win the Losing Cancer War&lt;/em&gt; von Samuel S. Epstein abdruckt. Seltsamerweise wird in dem Artikel allerdings nie erklärt, wieso es zu derartig signifikanten Anstiegen bei einzelnen Krebsarten überhaupt kommen konnte.  Wer sich allerdings die Leserkritiken des Buches von Samuel S. Epstein -von Engelbrecht als "internationale Autorität"(man beachte die Wortwahl: nicht "Kapazität", sondern "Autorität")- einmal auf &lt;a href="http://www.amazon.com/gp/product/0895033542/sr=1-13/qid=1137321539/ref=sr_1_13/103-8649642-0332616?%5Fencoding=UTF8"&gt;Amazon.com &lt;/a&gt;ansieht, sieht sich in seinen Vermutungen bestätigt, dass die moderne Industriegesellschaft, vor allem die chemische Industrie, als Verursacher dieser Entwicklung angesehen wird. Ein Leser beschreibt, dass Dr. Epstein ein "beinahe enzyklopädisches Wissen darüber hat, wie Chemikalien unsere Umwelt vergiftet haben." Aber damit nicht genug: Wo uns Chemikalien vergiften, droht weiteres Ungemach dann, wenn wir tatsächlich krank geworden sein sollten, denn die Pharmaindustrie ist ignorant und geldgierig. Ignorant, weil sie der "Gen-Mutations-Hypothese" anhängt, die "Voodoo Science" gleichkommt. Kein Wunder also, dass die Pharmaindustrie keine wirksamen Medikamente präsentieren kann, was sie allerdings nicht davon abhält, uneffektive Medikamente zu horrenden Preisen auf den Markt zu bringen, weil sie, wie Engelbrecht Samuel Epstein zitiert, "mehr daran interessiert (sei), Reichtum anzuhäufen, als Leben zu retten." Was hier in einer radikalliberalen Zeitschrift präsentiert wird ist nichts anderes als das ökologistische Dogma, dass die Produkte der chemischen Industrie eine Epidemie bei menschlichen Krebserkrankungen verursacht, gleich noch gepaart mit dem antikapitalistischen Dogma, dass die Pharmaindustrie geldgierige Abzocke betreibt. Aber gibt es überhaupt die beschriebene Krebsepidemie? Nein, sagt der Wissensschaftsjournalist &lt;a href="http://reason.com/0106/ci.rb.what.shtml"&gt;Ronald Bailey&lt;/a&gt; von der liberalen Zeitschrift &lt;a href="http://www.reason.com/"&gt;REASON&lt;/a&gt;. Zahlen der &lt;a href="http://www.cancer.org/docroot/home/index.asp"&gt;American Cancer Society&lt;/a&gt; (siehe auch &lt;a href="http://www.cancer.org/docroot/MED/content/MED_1_1_Most-Requested_Graphs_and_Figures_2005.asp"&gt;Cancer Facts &amp; Figures 2005&lt;/a&gt;) weisen einen Rückgang der Krebserkrankungen seit den frühen neunziger Jahren aus. Die erhöhten Zahlen von Brust- und Prostatakrebserkrankungen in den achtziger Jahren gehen zurück auf verbesserte Früherkennungsmethoden, was dazu führte, dass die Zahlen temperär anstiegen, was aber nichts mit dem Auftreten einer Epidemie zu tun hat. Auch die 5-Jahres-Überlebensrate hat sich erhöht, was aus dem Zusammenspiel aus verbesserter Früherererkennung und verbesserten Behandlungsmethoden zurückgeht. So berichtet die Tageszeitung DIE WELT gerade von einer verdopptelten Überlebensrate nach fünf Jahren im Vergleich zu 1985 bei Patienten mit Dickdarmkrebs, immerhin die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Die verringerten Krebszahlen haben auch nichts zu tun mit veränderten Chemikalien oder einem veränderten Einsatz von Chemikalien, da diese nur zu einem sehr geringen Umfang überhaupt für Krebserkrankungen verantwortlich sind (1-5 %): "Die Hauptursache der Krankheit ist das Rauchen, was für ungefähr 30 % der Krebsfälle verantwortlich ist. Die Ernährung -speziell der Verbrauch von tierischem Fett- ist für 20 bis 50 % verantwortlich, und die natürlichen Fortpflanzungshorme machen 10 bis 20 % aus. Ein großer Teil der Rückgänge bei den Erkrankungen und den Todesfällen kann dem scharfen Rückgang bei der Zahl der Raucher zugeschrieben werden." Soweit Ronald Bailey. Wenn eigentümlich frei in Zukunft wieder Bedarf an Wissenschaftsthemen hat, sollte die Zeitschrift einfach auf solch kompetenten und aufgeklärt-liberalen Autoren wie Bailey zurückgreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anmerkung: Erstveröffentlichung am 15. 01. 2006&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-658453647753667633?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/658453647753667633/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=658453647753667633' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/658453647753667633'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/658453647753667633'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2008/09/welche-krebsepedemie.html' title='Welche Krebsepedemie'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-5886495430739099905</id><published>2008-09-24T12:08:00.001+02:00</published><updated>2008-09-24T12:17:46.559+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ronald Reagan'/><title type='text'>Ronald Reagan, vom Demokraten zum Republikaner</title><content type='html'>In der Ausgabe 44 (Juli-August 2004) von &lt;a href="http://www.ef-magazin.de/media/assets/pdf/ef044-screen.pdf#page=12"&gt;eigentümlich frei&lt;/a&gt; befindet sich eine Übersetzung eines Artikels von David Boaz zum Gedenken an Ronald Reagan. Dort heiß es unter anderem: "Als Liberaler, der sich nach rechts bewegt hat, hätte man ihn den 'ersten Neokonservativen' nennen können. Aber er war liberaler Antikommunist und kein Kommunist, wie es die wirklichen Neokonservativen waren." Der englische Originalartikel von Boaz wurde vom &lt;a href="http://www.cato.org/pub_display.php?pub_id=2683"&gt;Cato Institute&lt;/a&gt; im Internet veröffentlicht. Dort heißt die Passage: "As a liberal who moved to the right, he might have been called the first neoconservative. Except that he had been a liberal anticommunist, not a communist like the original neoconservatives." Hier spielt Boaz darauf an, dass Reagan ursprünglich Demokrat ("liberal") gewesen war, also in etwa "Linksliberaler" oder "Sozialdemokrat" nach europäischem Verständnis, bevor er 1962 in die Republikanische Partei eintrat. Als Demokrat war Reagan aber bereits "Antikommunist gewesen" (!), wie Boaz schreibt. Dann folgt der Hinweis auf einige der ursprünglichen "Neokonservativen", die vorher Kommunisten gewesen waren, genauer Trotzkisten (zur "Theorie", dass es sich bei den amerikanischen Neokonservativen um verkappte Trotzkisten handeln soll, siehe &lt;a href="http://www.zeit.de/2003/28/Strauss_2fTrotzki"&gt;Richard Herzinger&lt;/a&gt;) In der Übersetzung entsteht der Eindruck, dass Reagan während seiner Amtszeit "liberaler Antikommunist" gewesen ist, da jeder Hinweis auf Reagans politischen Seitenwechsel fehlt und der Begriff "liberal" einfach übernommen wurde. Der gesamte Artikel versucht Reagan in einen Gegensatz zu bringen zu den heutigen Neokonservativen, auch Präsident Bush, wo doch die Parallelitäten, im Guten wie im Schlechten, doch zu offensichtlich sind. Reagans Antikommunismus scheint sich vollständig in Worten erschöpft zu haben, Aufrüstung oder militärische Einsätze finden in der Darstellung von Boaz gar nicht statt. Die Freilassung der Geiseln in der amerikanischen Botschaft im Iran hätte durchaus eine Erwähnung wert sein können, denn sie stellte sicherlich den ersten außenpolitischen Erfolg der neuen Administration unter Reagan dar, allerdings hätte Boaz dann auf Reagans sehr drohende Rhetorik während seines Wahlkampfs gegenüber dem iranischen Regime eingehen müssen, was dann wohl doch eine zu starke Parallele zu Bush jun. hätte bedeutet und somit lieber unterlassen wurde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-5886495430739099905?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/5886495430739099905/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=5886495430739099905' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/5886495430739099905'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/5886495430739099905'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2008/09/ronald-reagan-vom-demokraten-zum.html' title='Ronald Reagan, vom Demokraten zum Republikaner'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-5725086982345784564</id><published>2008-07-04T08:19:00.000+02:00</published><updated>2008-07-04T09:53:06.651+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anarchismus'/><title type='text'>Nein zur libertären Staatsverneinung</title><content type='html'>In einem Beitrag zur sog. "Liberalismusdebatte" definiert das Blog &lt;a href="http://friendofreason.blogspot.com/2006/01/liberal-libertr-und-konservativ.html"&gt;Liberty and Reason&lt;/a&gt; die libertäre Position als eine, die den Staat "als eigenständiges und notwendiges Konstrukt für Frieden anerkennt." &lt;br /&gt;Eine derartiges Bekenntnis zum Staat findet sich allerdings bei der &lt;em&gt;Libertarian Party&lt;/em&gt; der USA nicht und dies ist durchaus kein neues Phänomen. Schon bald nach ihrer Gründung im Jahr 1971 sollte die Partei einen grundsätzlichen Kurswechsel vornehmen, an dem sich bis zum heutigen Tag nichts geändert hat. Die &lt;em&gt;Libertarian Party&lt;/em&gt; ist zwar keine explizit anarchistische Partei und die Mehrheit ihrer Mitglieder besteht auch nicht aus erklärten Anarchisten, gleichwohl ist die LP eine Anti-Staat-Partei, die ihre Motivation aus ihrer Ablehnung staatlicher Aktivitäten bezieht, wo aus einem weniger an Staat ein mehr an Freiheit resultieren soll. Anarchisten und Minarchisten können im Rahmen des Programmes der LP (&lt;a href="http://www.lp.org/issues/platform_all.shtml"&gt;National Platform&lt;/a&gt; of  the &lt;em&gt;Libertarian Party&lt;/em&gt;) kooperieren, weil die Mehrheit der Minarchisten den Staat nur als "notwendiges Übel" ansieht und und in ihren philosophischen Prämissen ("Subjektivismus") den Anarchisten so nahe ist, dass sie keinen prinzipiellen Unterschied zwischen der eigenen Position und der der Anarchisten auszumachen vermag. Die libertären Minarchisten würden zwar nie den Knopf "Anarchie jetzt" drücken, aber die anarchistische Vision ist ihnen sympathisch und sie halten ihre Umsetzung für möglich, wenn auch nicht für sehr wahrscheinlich. Diese beiden Gruppierungen sind durchaus in der Lage, ein gemeinsames Programm zu formulieren, wo sie zum Beispiel unumwunden die Abschaffung von CIA und FBI fordern, unter der Prämisse der Sicherung der "Freiheit" selbstverständlich. Ursprünglich hatte die Partei allerdings durchaus anerkannt, dass es staatliche Funktionen gibt, die notwendig zur Verteidigung der Freiheit sind. Die Plattform von 1972 forderte im außenpolitischen Teil sogar eine "ausreichende nukleare Kapazität, die jeden potenziellen Aggressor davon überzeugt, dass er nicht darauf hoffen kann, einen Erstschlag gegen die USA zu überleben." In ihrem neuen Programm von 1974 räumte die LP allerdings mit diesen und anderen Programmpunkten auf, die auf die Notwendigkeit der Verteidigung der Individualrechte durch den Staat schließen lassen. Es wird nur noch negativ aufgezählt, was der Staat nicht tun darf (Andre F. Lichtschlag erwähnt dies auch in seinem Buch Libertarianism, S. 58/59). Die Zeitschrift The Libertarian Forum (Herausgeber: Murray N. Rothbard) vom Oktober 1974 spricht dann auch von einer "enormen Verbesserung" gegenüber dem alten Programm von 1972. Dieses alte Programm sei "neo-randianisch" gewesen (Ayn Rand selbst muss bewusst gewesen sein, dass das ursprüngliche Programm der LP ihren Ansichten ähnelte. Als sie 1972 in der Ford Forum Hall gefragt wird, was sie von der Libertarian Party hält, antwortet sie zwar negativ, äußert aber keine Zurückweisung des Programms. Erst 1976 anwortet sie an gleicher Stelle: "Sie sind keine Verteidiger des Kapitalismus.")  und sei übersät mit Phrasen wie "the proper function of government is ..." Dies seien "provokative Phrasen" gewesen, wie ein rotes Tuch ("red flag to the bull"), da die einzig angemessene Funktion des Staates daraus bestehe, zu verschwinden. Das Programm von 1974 bekennt sich zum Beispiel zum Grundsatz der "Restitution" (nicht mehr der Bestrafung des Kriminellen) als dem "Hauptzweck" des Strafrechts. Im außenpolitischen Teil lobt das Libertarian Forum neben der schon erwähnten Streichung der Formel von der "ausreichenden nuklearen Kapazität" den Übergang zur einer "genuin isolationistischen Politik", die aus dem Grundsatz der "Nicht-Intervention" und der "de facto Anerkennung" aller Regierungen bestehe, wo die alte Plattform noch gefordert hatte, dass nur "legitime" Regierungen anerkannt werden sollen. Die Phrase von der "Nicht-Intervention" wendet das Programm des Anarchismus auf den Bereich der Außenpolitik an. Es ist die Position, die behauptet, dass der Staat niemals handeln dürfte, und wenn er es tue, sei dies tyrannisch. In einem offenen Amoralismus wird der Übergang von einer Position, die zwischen legitimen und nicht-legitimen Regierungen unterscheidet und derjenigen Position, die alle Regierungen, gleichgültig wie tyrannisch, anerkennen will, als großer Fortschritt gefeiert. Der Begriff "Nicht-Intervention" versucht Kapital zu schlagen aus der legitimen Ablehnung von Übergriffen der Regierung gegen legitim erworbenes Eigentum oder den Versuch, solches Eigentum zu erwerben, indem es als Intervention eben solche staatliche Aktivitäten bezeichnet, die durch Gewalt verhindern sollen, dass eben solches Eigentum zerstört und entzogen werden kann. Diese beiden völlig unterschiedlichen Akte der "Intervention" werden von den Libertären in einem Akt des "Package-Deal" zusammengeworfen, um die Unterschiede zwischen beiden zu verwischen. Wer immer sich heute als "Libertärer" versteht und die objektivistische Position teilt, dass der Staat moralisch ist, wenn er die legitimen Funktionen der Verteidigung, der Justiz und der Polizei auf der Basis eines objektiven Rechts mit großem Nachdruck und der Unparteilichkeit eines Roboters wahrnehmen muss, sollte überdenken, ob er sich durch diese Selbstbeschreibung nicht einem Lager zuordnet, dass die Freiheit nicht verteidigen kann und auch keine Vorstellung davon hat, was Freiheit überhaupt ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-5725086982345784564?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/5725086982345784564/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=5725086982345784564' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/5725086982345784564'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/5725086982345784564'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2008/07/nein-zur-libertren-staatsverneinung.html' title='Nein zur libertären Staatsverneinung'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-5800121361715657353</id><published>2008-07-03T17:07:00.001+02:00</published><updated>2008-07-03T17:09:57.006+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Terrorismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ulrike Meinhof'/><title type='text'>Ein Diskussionsforum, das nicht diskutiert</title><content type='html'>Andre F. Lichtschlag, der Herausgeber der libertären Zeitschrift &lt;em&gt;eigentümlich frei&lt;/em&gt; hat in einem Beitrag für das Freiheitsforum (zur Zeit inaktiv) einen 1965 für die Zeitschrift &lt;em&gt;konkret&lt;/em&gt; geschriebenen Aufsatz der späteren Terroristin Ulrike Meinhof, der sich mit der Bombardierung von Dresden im Februar 1945 befaßt, als "das Beste" bezeichnet, was er je zu dem Thema gelesen habe. Frau Meinhof bezieht sich in dem Text positiv auf den Geschichtsrevisionisten David Irving und setzt die Bombardierung Dresdens mit den Morden in den Konzentrationslagern gleich: "Als die deutsche Bevölkerung die Wahrheit über Ausschwitz erfuhr, erfuhr die englische Bevölkerung die Wahrheit über Dresden. Den Tätern wurde der Ruhm versagt, der ihnen von den Regierenden versprochen worden war. Hier und dort." Interessant: Der Text löste überhaupt keine Diskussion aus. Immerhin verdreht der Text Fakten, zeigt moralischen Relativismus, und unterstützt Appeasement und Pazifismus. Keine Gründe für eine Diskussion?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-5800121361715657353?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/5800121361715657353/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=5800121361715657353' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/5800121361715657353'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/5800121361715657353'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2008/07/ein-diskussionsforum-das-nicht.html' title='Ein Diskussionsforum, das nicht diskutiert'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-7619798246073404928</id><published>2007-07-31T18:19:00.002+02:00</published><updated>2008-07-03T17:18:20.891+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Claus von Stauffenberg'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kommunismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Linksradikalismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ernesto Guevara'/><title type='text'>Stauffenberg statt Guevara</title><content type='html'>Carlos Gebauer in &lt;a href="http://www.ef-magazin.de/ef74-gebauer-stauffenberg.pdf"&gt;eigentümlich frei&lt;/a&gt; über Che Guevara und Claus Schenk von Stauffenberg. So unwohl ich mich fühle, wenn  Gebauer Oberst von Stauffenberg als “konsequenten Individualisten” bezeichnet, so würde ich ihm Recht geben, Stauffenberg moralisch über den südamerikanischen Revolutionär zu setzen, denn immerhin starb Stauffenberg als Freiheitskämpfer -ob dies ausreichend dafür ist, alles, was er vorher getan hat, auszulöschen, ist eine andere Frage-, etwas, was Che Guevara niemals war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-7619798246073404928?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/7619798246073404928/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=7619798246073404928' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/7619798246073404928'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/7619798246073404928'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2007/07/stauffenberg-statt-guevara.html' title='Stauffenberg statt Guevara'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-3315353810868353695</id><published>2007-05-08T10:06:00.001+02:00</published><updated>2008-07-03T17:17:36.406+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='eigentümlich frei'/><title type='text'>Ende einer Beziehung</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Wenn man einer Zeitschrift von Anfang an als Abonnent verbunden war und später sogar als Autor aufgetreten ist, liegt es nahe, den endgültigen Abschluss dieser Beziehung, der sich mit der Lieferung der letzten Ausgabe vollzieht, noch einmal einer Bewertung zu unterziehen. Die Ausgabe Februar 2006 der Zeitschrift &lt;em&gt;eigentümlich frei&lt;/em&gt;, die die letzte sein wird, die ich als Abonnent beziehe, bestätigt mich in meiner Entscheidung, mein Abonnement zu beenden. Es ist müßig, darüber zu sinnieren, ob ich mich von der Zeitschrift entfernt habe oder umgekehrt die Zeitschrift von mir. Fakt ist, dass die Distanz zwischen meiner und vielen in der Zeitschrift geäußerten Meinungen seit dem 11. September 2001 immer größer geworden ist. Wer immer solche falschen und verantwortungslosen Meinungen propagieren möchte, wie sie bei &lt;em&gt;eigentümlich frei&lt;/em&gt; zum Standard gehören, sollte dies ohne meine direkte Unterstützung tun. Ich möchte mich jetzt nicht in großer Ausführlichkeit mit der Unterschieden zwischen meiner Position und der libertären Position vieler eifrei-Autoren beschäftigen, aber es dürfte keinen regelmäßigen Leser dieses Blogs überraschen, dass sich diese Unterschiede vor allem an außenpolitischen Fragen festmachen, wenn sie auch dort nicht ihren Ursachen haben. Ronald Gläser berichtet zum Beispiel in einem Beitrag zur 11. Rosa-Luxemburg Konferenz über eine Rede von Oskar Lafontaine, wo dieser Präsident Bush und Frau Merkel anspricht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Was ist denn Terrorismus? Euer eigenes Handeln ist doch ganz in der Nähe von Terrorismus. Terrorismus ist das Töten Unschuldiger, um politische Ziele zu verwirklichen. Das gilt nicht nur für einen kulturellen Teil der Welt. Das ist Staatsterrorismus." Der Saal tobt. Lafontaine fordert den Abzug der "Besatzungstruppen" aus Jugoslawien, Afghanistan, Irak und Iran.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass ein Saal, gefüllt mit Sozialisten und Kommunisten, aus Begeisterung tobt bei derartigen "Analysen" (erstaunlich, dass Lafontaine "Besatzungstruppen im Iran (!) ausmacht), dürfte wohl kaum überraschen, aber dass auch der Stellvertretende Chefredakteur -Thorsten Boiger- der &lt;em&gt;eigentümlich frei&lt;/em&gt; (seltsam, dass sich eine so kleine Zeitung gleich zwei "Stellvertretende Chefredakteure" leistet) diese Begeisterung ehrlicherweise teilen müßte, wenn man seine eigenen Ansichten zum Maßstab nimmt (geäußert im Diskussionsforum der eifrei), sollte doch alle ehrlichen Liberalen zum Nachdenken bewegen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wer oder was gibt der US-Regierung das Recht, Soldaten in den Irak zu schicken, das Land zu zerstören, Zivilisten zu töten und sich selbst dort zu den neuen Herren zu erklären? Oder nach Afghanistan? Oder sonst irgendwohin?&lt;br /&gt;Die Terroristen? Das sind kollektivistische Sippenhaftvorstellungen. Oder, um es wieder ins Ursprungsbild zu bringen: "Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!" - Mt 27,25&lt;br /&gt;Wenn bin Laden und seine Verbrechertruppe in Amerika Menschen ermorden, dann gibt das den Amerikanern nicht das Recht, auch nur einen einzigen Unschuldigen zu töten. Das ist genauso Mord.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem zitierten Beitrag von Boigner wird gleich anschließend der Objektivismus abqualifiziert, die einzige Philosophie, die einen Laissez-faire-Kapitalismus (kein Nietzsche, kein Popper, kein Kant, kein Sartre tut dies) verteidigt und der doch eigentlich für Menschen sehr interessant sein müßte, die ständig das Wort "Freiheit" im Munde führen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Positionen Rands, Aristoteles' und Aquins sind sich sehr ähnlich. Aristoteles und Aquin waren die Haus- und Hofphilosophen der Katholischen Kirche. In der Erkenntnistheorie und der Ethik sind die Parallelen unübersehbar. Was eint ist größer als was trennt. Ganz davon abgesehen, dass verglichen mit der Selbstauffassung dieser Trivialromanautorin mit ihrer Mittelalterphilosophie der Unfehlbarkeitsanspruch des Papstes noch ein sehr zurückhaltendes Dogma ist. Der beansprucht die ja nicht 24 Stunden am Tag.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn außenpolitisch die Positionen der anti-amerikanischen Linken unterstützt werden, wenn der Objektivismus zum Feindobjekt erhoben wird, und da aufgrund der Zusammensetzung der Redaktion mit Thorsten Boigner und auch Arne Hoffmann auch keine Besserung zu erwarten ist, ist der Schritt, denn ich gegangen bin, unabwendbar gewesen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-3315353810868353695?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/3315353810868353695/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=3315353810868353695' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/3315353810868353695'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/3315353810868353695'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2007/05/ende-einer-beziehung.html' title='Ende einer Beziehung'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-3497082868742294309</id><published>2007-05-08T09:59:00.002+02:00</published><updated>2008-07-03T17:32:30.056+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='eigentümlich frei'/><title type='text'>Das Ende der Fahnenstange</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Was haben Rudi Völler, seines Zeichens ehemaliger Teamchef der deutschen Fussballnationalmanschaft, und die libertäre Zeitschrift &lt;em&gt;eigentümlich frei&lt;/em&gt; gemeinsam: Wenn man denkt, sie haben einen Tiefpunkt erreicht, wird man sofort eines Besseren belehrt und es folgt ein weiterer...Tiefpunkt. Im vorletzten Heft nervte die Zeitschrift mit einem seitenlangen Interview mit dem NPD-Vorsitzenden Voigt, wo dieser auch sehr deutlich machen konnte, dass er den "Neoliberalismus" sehr wohl als seinen Hauptfeind ansieht.&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt; Das Interview sollte selbstverständlich nur der Information dienen, was man mit analytischen Artikel, eventuell vorbereitet durch ein Hintergrundgespräch mit dem NPD-Chef, weitaus besser hätte bewerkstelligen können. Dass diese seltsame Auswahl bei den Gesprächspartnern kein einmaliger Ausrutscher war, sondern bewußte Politik des Herausgebers ist, müssen wir leider nun in der neuesten Ausgabe feststellen. Wiederum werden Interviewpartner präsentiert, die eines gemeinsam haben: sie haben absolut nichts mit dem Liberalismus zu tun. Der wären zum Beispiel zwei Vertreter der Familien-Partei, die bei zwei Landtagswahlen immerhin 3,0 und 2,6 % der Stimmen erzielen konnten, und uns die wichtige Information vermitteln, dass sie demnächst mit der ÖDP fusionieren wollen - einer weiteren Kleinpartei. Die beiden Parteivertreter präsentieren in ihren Antworten nichts als Mainstream, den jeder x-beliebige CDU-Funktionär auch hätte vertreten können, mit dem Unterschied allerdings, dass dieser sich in einer Partei mit Einfluss befindet, von dem diese beiden Familienparteiler meilenweit entfernt sind. Diese Fixierung auf deutsche Kleinparteien ist für den ef-Herausgeber Andre Lichtschlag durchaus typisch. Sie dürfte dem Irrglauben entspringen, dass für einen kulturellen Wandel Änderungen innerhalb des Parteiensystems das entscheidende Vehikel sind, wobei allerdings übersehen wird, dass politische Veränderungen nur das letzte Glied in der Kette der Veränderungen sind, die viel tief gehenderen philosophischen und ethischen Einstellungen nachfolgen. Wenn die CDU zerfiele und ihr einige andere Parteien nachfolgen würden, darunter möglicherweise auch einige von den heutigen Kleinparteien, wäre damit politisch überhaupt nichts gewonnen, sondern wir würden nur mit neuen Namen und Figuren "the same procedure as every year" erleben. Ergo: Die Beschäftigung mit Kleinparteien ist Verschwendung von Zeit, Mühe und Druckerschwärze. Herr Lichtschlag hat sich allerdings auch in dieser Ausgabe nicht mit den vergleichsweise langweiligen Vertretern einer unbedeutenden Kleinpartei zufrieden gegeben, sondern befriedigt auch wieder sein Interesse -möglicherweise auch das seiner Leser- an gnadenlosen Kollektivisten. Diesmal ist er allerdings auf der äußersten Linken fündigt geworden: Ralf Fischer, Mitglied einer "linkskommunistischen Gruppe". Dieser junge Mann zeigt zwar bei einigen konkreten Problemstellungen ein gewisses Maß an Realitätssinn, etwa wenn er von den "islamistischen Schlächtern" spricht, zeigt aber bei seinen mehr abstrakten Äußerungen einen gefährlichen realitätsblinden Utopismus, was eine Herrschaft seiner Glaubensgenossen als ebensowenig verlockend erscheinen läßt wie die der nationalistischen Truppen. Abgesehen von den mehr als kuriosen Interviews, finden sich auch einige Aufsätze, diesmal schwerpunktmäßig zum Thema "Christentum und Freiheit". Bereits der die Titelseite läßt erahnen, mit welcher Tendenz hier argumentiert wird: "War Jesus Kapitalist? Oder war er gar ein Anarchist?" Bisher hatte ich den charismatischen, herumwandernden Prediger für einen ausgemachten Altruisten und Pazifisten gehalten, aber bin natürlich dankbar für jede Erweiterung meines intellektuellen Horizonts, oder sollte Andre Lichtschlag die Titelseite seines Satiremagazins Gustloff versehentlich auf das ef-magazin gesetzt haben? Nun ist natürlich legitim, wenn der Herausgeber einer kleinen Zeitschrift diese als Möglichkeit ansieht, seine persönlichen Launen zu verwirklichen, aber er sollte sich dann nicht wundern, wenn er dies irgendwann ohne Leser tun muss.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-3497082868742294309?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/3497082868742294309/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=3497082868742294309' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/3497082868742294309'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/3497082868742294309'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2007/05/das-ende-der-fahnenstange.html' title='Das Ende der Fahnenstange'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-5389431452879759638</id><published>2007-05-08T09:41:00.000+02:00</published><updated>2007-06-15T09:09:59.189+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anarchismus'/><title type='text'>Keine rationale Anarchie</title><content type='html'>Am 12. und 13. Dezember (2003) wird &lt;a href="http://www.eifrei.de/chrismastour/chrismastour.html"&gt;Prof. David Friedman&lt;/a&gt; auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Zeitschrift &lt;em&gt;eigentümlich frei&lt;/em&gt; mehrere Vorträge in Deutschland halten. In diesem Zusammenhang empfehle ich die Lektüre eines Artikels von &lt;a href="http://www.livejournal.com/users/michaelduff/67146.html"&gt;Michael B. Duff&lt;/a&gt;, der die anarcho-kapitalistische Position von Friedman kritisch hinterfragt: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Ich glaube nicht an eine rationale Anarchie, weil ich nicht glaube, dass wir in einer rationalen Welt leben. Ich glaube nicht, dass Krimininelle rational handelnde Menschen sind. Ich glaube nicht daran, dass man Terroristen bestechen kann oder mit ihnen vernünftig reden kann. Ich glaube, dass 50 % der Welt dumm ist, 25 % faul ist und gut 10 % total verrückt ist, was eine Minderheit von 15 % übrig lässt, die des rationalen Denkens fähig ist. In einer rationalen Welt, nicht gebunden an Sentimentalität und Aberglauben, würden die Europäer und Amerikaner die Bedrohung des islamistischen Terrors anerkennen und extreme Maßnahmen ergreifen, um ihn zu vernichten." &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich wäre es sehr interessant, Friedman bei diesen Veranstaltungen über seine Vorstellung zur Lösung des Terrorproblems im Nahen Osten oder noch allgemeiner, des Problems des islamistischen Terrors, zu befragen. Wären die Palästinenser rationale Menschen, würde sie sich wünschen, so zu leben wie die Israelis. Sie würden alles versuchen, um die Lebensart der Israelis zu kopieren. Sie würden erkennen, dass Handel mit Israel weitaus lohnender ist als Terrorismus. Wie würde ein Mann wie Friedman, der an Kosten-Nutzen-Kalkulationen glaubt, bewerten, dass diese Menschen dies offensichtlich nicht tun? Friedmans Theorien wirken auf dem Papier intelligent und durchdacht, wenn man sie aber mit dem Verhalten tatsächlicher Menschen in Beziehung setzt, wirken sie nur noch lächerlich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-5389431452879759638?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/5389431452879759638/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=5389431452879759638' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/5389431452879759638'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/5389431452879759638'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2007/05/am-12.html' title='Keine rationale Anarchie'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-6172792121181068706</id><published>2007-05-08T09:39:00.000+02:00</published><updated>2007-08-09T16:15:19.228+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staat'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anarchismus'/><title type='text'>Über das staatliche Gewaltmonopol</title><content type='html'>Die Mitglieder der Diskussionsgruppe möchte ich auf einen Beitrag verweisen, den ich gerade zum Thema "Staatliches Gewaltmonopol" veröffentlicht. Anlass dafür waren die beiden Artikel in der Zeitschrift &lt;em&gt;eigentümlich frei&lt;/em&gt;, die sich für eine Privatisierung "staatlicher Sicherheitsproduktion" aussprachen. Autor Boiger formuliert: "Sicherheit ist nur dann möglich, wenn ihr Anbieter wie bei jedem anderen Gut im Wettbewerb bestehen muss." Mit dem Begriff "Sicherheit" kaschiert der Autor allerdings, dass es ihm um die Privatisierung vergeltender Gewalt geht, die eben gerade nicht ein Gut wie jedes andere ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-6172792121181068706?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/6172792121181068706/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=6172792121181068706' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/6172792121181068706'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/6172792121181068706'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2007/05/ber-das-staatliche-gewaltmonopol.html' title='Über das staatliche Gewaltmonopol'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-8976803662796174261</id><published>2007-05-07T12:31:00.001+02:00</published><updated>2008-07-03T17:29:51.008+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Außenpolitik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Westen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><title type='text'>Der freie Westen</title><content type='html'>Leon de Winter führt bei www.welt.de ein Weblog (in englischer Sprache), das er &lt;a href="http://www.welt.de/z/plog/blog.php/the_free_west"&gt;The Free West&lt;/a&gt; nennt. &lt;a href="http://www.welt.de/data/2005/10/06/785306.html"&gt;De Winter&lt;/a&gt; weist darauf hin, dass dies kein willkürlicher Titel sei, sondern dass er einen tiefen Glauben -obwohl er Säkularist ist- an die Freiheiten unserer westlichen Gesellschaften habe: "Unsere Freiheit ist kein Phänomen, das wir als selbstverständlich ansehen sollte. Es ist ein Wunder." Welchen Kontrast dieser leidenschaftliche Verteidiger des Westens darstellt im Vergleich zum "libertären" Mainstream in Deutschland, macht Stefan Blankertz deutlich, seines Zeichens libertärer Vordenker, der den Westen als "quasi-religiöse Ideologie" abtut ("Westen" als terroristische Ersatzreligion in: &lt;a href="http://www.ef-magazin.de/Westen.pdf"&gt;eigentümlich frei&lt;/a&gt;), wo er eine reale Religion, den Islam nämlich, im gleichen Zug zu idealisieren versucht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-8976803662796174261?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/8976803662796174261/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=8976803662796174261' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/8976803662796174261'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/8976803662796174261'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2007/05/der-freie-westen.html' title='Der freie Westen'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-3760396412615355416</id><published>2007-05-07T12:27:00.000+02:00</published><updated>2007-08-09T16:14:06.740+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arno Breker'/><title type='text'>Rand und Arno Breker</title><content type='html'>In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift eigentümlich frei veröffentlicht Naomi Braun-Ferenczi ihren Aufsatz Arno Breker und &lt;a href="http://www.ef-online.de/?p=7"&gt;Ayn Rand: Kann den Lebenskraft Sünde sein?&lt;/a&gt;. Die Autorin suggeriert in diesem Aufsatz eine Nähe von Breker und Rand, die so nicht behauptet werden kann. Die einschlägige Passage lautet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Auch die zutiefst antisozialistische Prophetin des Individualismus, Ayn Rand, pflegte mit ihrem Kunstkonzept des „romantischen Realismus“ die Vorstellung, dass ein schöner Geist sich in einem schönen Körper am wohlsten fühle. Die „Guten“ in ihren Romanen sind nicht hässlich, sondern weisen wie der edle Guerillero Ragnar Danneskjöld „die auffallende Schönheit physischer Vollkommenheit“ sowie die „harten, stolzen Züge, den spöttischen Mund eines Wikingerstandbildes“ auf. Und da Ayn Rand keinen Sinn darin sah, das Hässliche zur ästhetischen Leitkultur zu machen, lässt sie unter anderem den Stahl-Unternehmer Hank Rearden die Niedertracht sehen, „die das Unvermögen für eine Tugend hält und die Lebenskraft als Sünde verdammt.“ Der Randsche „ideal man“ ist ein heroisches Wesen und soll seine Mitmenschen dazu anleiten, den Helden in sich zu entdecken, gerade um dem Totalitarismus Widerstand leisten zu können. Das Heldenhafte aufgrund seines propagandistischen Missbrauchs in der Geschichte zu verachten und es durch das Schwache und Elende als künstlerisches Maß zu ersetzen, würde also bedeuten, den Nazi mit dem Beelzebub auszutreiben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Autorin nur implizit sagt (die Nähe von Rand und Breker), wird an anderer Stelle offen ausgesprochen (hier &lt;a href="http://mountshang.blogspot.com/2006/07/joachim-karsch-1897-1945-other-german.html"&gt;Chris Miller&lt;/a&gt; auf seinem Blog):&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;I don't like Arno Breker's males because they feel like steroid crazed adolescents who have grown big bodies but little minds -- and are likely to be found in bath houses slapping towels at each others behinds. They've never matured into adult self awareness -- what they see is what there is -- the perfect devotional statuary for Ayn Rand objectivists. And I don't like his female figures because they seem empty --souless -- sexless.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie die eifrei-Autorin sehr richtig bemerkt, vertrat Rand auf dem Feld der Ästhetik einen "romantischen Realismus". Dies ist eine Kunstbewegung des 19. Jahrhunderts, wohingegen Breker sich an der griechischen Antike orientierte. Es gibt vermutlich keine öffentliche Stellungnahme von Rand über Breker -mir ist keine bekannt und Frau Braun-Ferenczi nennt auch keine-, allerdings äußerte sich Rand, wie in dem Buch &lt;em&gt;Ayn Rand Answers&lt;/em&gt; nachzulesen ist, durchaus distanziert zur Kunst des klassischen Griechenlands.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-3760396412615355416?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/3760396412615355416/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=3760396412615355416' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/3760396412615355416'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/3760396412615355416'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2007/05/rand-und-arno-breker.html' title='Rand und Arno Breker'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-5171911381426922744</id><published>2007-05-07T12:25:00.000+02:00</published><updated>2007-06-15T09:37:07.284+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ayn Rand'/><title type='text'>Prominente Ayn-Rand-Fans</title><content type='html'>Es gäbe schon weitaus interessantere und wichtigere Artikel über Ayn Rand und den Objektivismus, aber nun ja ... Die Zeitschrift &lt;em&gt;eigentümlich frei&lt;/em&gt; übersetzt einen Artikel von Robert James Bidinotto ("&lt;a href="http://www.ef-magazin.de/ef66-bidinotto-ayn-rand.pdf"&gt;Rand-Notizen aus den USA&lt;/a&gt;") aus dem Magazin The New Individualist ("&lt;a href="http://www.objectivistcenter.org/ct-1697-CelebRandFans.aspx"&gt;Celebrity Rand Fans&lt;/a&gt;").&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-5171911381426922744?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/5171911381426922744/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=5171911381426922744' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/5171911381426922744'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/5171911381426922744'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2007/05/prominent-ayn-rand-fans.html' title='Prominente Ayn-Rand-Fans'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-5650866542253007204</id><published>2007-05-07T12:24:00.001+02:00</published><updated>2007-08-09T16:14:19.764+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atlas Shrugged'/><title type='text'>Zum Kinoprojekt von "Atlas Shrugged"</title><content type='html'>An dieser Stelle hatte ich schon einige Male auf die geplante Verfilmung von "Atlas Shrugged" verwiesen, aber wer noch einmal nachlesen möchte, welche Personen vor und hinter der Kamera diesem Werk Kontur verleihen sollen, findet interessanten Lesestoff in der &lt;a href="http://www.ef-magazin.de/ef68-Braun-Ferenczi-Ayn-Rand-Kino.pdf"&gt;eigentümlich frei&lt;/a&gt;. Neu war für mich die angehängte Information über China: "Bereits im nächsten Jahr wird ein weiterer Meilenstein für die Randhistoriographie zu feiern sein, nämlich das Erscheinen der chinesischen Übersetzung von 'Atlas Shrugged'."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-5650866542253007204?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/5650866542253007204/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=5650866542253007204' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/5650866542253007204'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/5650866542253007204'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2007/05/zum-kinoprojekt-von-atlas-shrugged.html' title='Zum Kinoprojekt von &quot;Atlas Shrugged&quot;'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-2614552314511062328</id><published>2007-05-07T12:08:00.000+02:00</published><updated>2007-08-09T16:13:54.464+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Augusto Pinochet'/><title type='text'>Eine Verteidigung Augusto Pinochets</title><content type='html'>Dieser Beitrag aus der &lt;a href="http://www.ef-magazin.de/ef69-moeller-pinochet.pdf"&gt;eigentümlich frei&lt;/a&gt; ist wirklich lesenswert, auch wenn ich nicht der Meinung bin, dass Augusto Pinochet "einer der wenigen echten Liberalen" des 20 Jahrhunderts war, aber sein Vorgehen gegen das marxistische Allende-Regime verdient Hochachtung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Pinochet stand vor der Alternative, die Verbrecher auszuschalten oder diesen ein ganzes Land preiszugeben.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-2614552314511062328?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/2614552314511062328/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=2614552314511062328' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/2614552314511062328'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/2614552314511062328'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2007/05/eine-verteidigung-augusto-pinochets.html' title='Eine Verteidigung Augusto Pinochets'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-5423390450676936558</id><published>2007-05-07T11:42:00.000+02:00</published><updated>2007-08-09T16:14:37.167+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Religion'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jesus'/><title type='text'>Der Mythos des kapitalistischen Jesus</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;In der Dezember-Ausgabe (Nr. 48/2004) des &lt;a href="http://www.ef-magazin.de/Inhalt_48_Christentum_und_Frei/inhalt_48_christentum_und_frei.html"&gt;ef-magazins&lt;/a&gt; gibt es einen Artikel von Robert Grözinger, der den Mythos eines "kapitalistischen" oder gar "anarchistischen" Jesus beitragen soll. In dem genannten Aufsatz erwähnt der Autor auch das Gleichnis vom Weinbauern, das belegen soll, dass Jesus das "private, uneingeschränkte Eigentums- und Vertragsrecht" verteidigt habe. Seltsamerweise schildert der Autor dieses Gleichnis gar nicht, und wenn man die besagte Geschichte in der Bibel nachliest, könnte man den Verdacht hegen, dass dies keine zufällige Unterlassung ist. In diesem Gleichnis geht um einen Weinbauern, der früh am Morgen einige Arbeiter anheuert, die für eine bestimmte Geldsumme in seinem Garten arbeiten sollen. Nach drei, sechs und neun Stunden heuert er weitere Arbeiter an, denen er nur verspricht, dass sie gerecht entlohnt würde. Am Ende des Arbeitstages stellt sich allerdings heraus, dass er alle Arbeiter unabhängig von der geleisteten Arbeitszeit gleich bezahlen will. Man kann sich leicht vorstellen, dass die zuerst eingestellten Arbeiter über diese ungerechte Entlohnungspraxis ausgesprochen unzufrieden waren und das Gleichnis erwähnt auch, dass sie "murrten". Der Weinbauer weist ihren Protest allerdings zurück: "Ist es mir nicht erlaubt, mit meinen Dingen zu tun, was ich will?" Der Kern des Gleichnis besteht aus einer Entlohnung nach dem kommunistischen Prinzip "Jeder nach seinen Bedürfnissen", nicht daraus, der Weinbauer sich im Rahmen seiner Rechte bewegte, was er zweifellos tat. Das "private, uneingeschränkte Eigentums- und Vertragsrecht" ist ein wichtiges Hilfsmittel, dass die Voraussetzung dafür schafft, dass Menschen ihrem rationalen Urteil folgen können. Es ist allerdings keine Garantie dafür, dass Menschen auch tatsächlich moralisch handeln. Der Weinbauer handelt so, wie es vielleicht auch ein marxistischer Unternehmer tun würde, der sich bei der Bezahlung seiner Mitarbeiter möglichst wenig an deren individueller Leistung orientieren möchte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-5423390450676936558?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/5423390450676936558/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=5423390450676936558' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/5423390450676936558'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/5423390450676936558'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2007/05/der-mythos-des-kapitalistischen-jesus.html' title='Der Mythos des kapitalistischen Jesus'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1666727605375056140.post-5097558426081339045</id><published>2007-05-06T12:52:00.000+02:00</published><updated>2007-08-09T16:14:53.792+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anarchismus'/><title type='text'>Ein Übung in Anarchismus</title><content type='html'>ef-news veröffentlicht einen Kommentar von Nico Metten zum Thema “Wie man Ausschwitz” verhindert, der als Paradebeispiel einer Argumentation gelten kann, die mit Prinzipien jongliert, ohne Rücksicht auf Logik und Fakten zu nehmen. Der Autor möchte mit seiner Argumentation beweisen, dass nicht die Ideen der Nazis entscheidend für ihre Mordorgien waren, sondern die Existenz eines Staates, womit für ihn bewiesen wäre, dass Anarchie den größten Schutz vor Massenmord bietet. Der Autor beginnt seine Argumenation mit der Bemerkung, dass “dass Auschwitz keineswegs der einzige geplante Genozid in der Geschichte war. Es gab zahlreiche andere. Und alle wurden unter irgendeiner anderen Ideologie als der der Nazis begangen. Einige sogar ausdrücklich unter der sich als Opposition zur NS-Ideologie definierenden Ideologie des Antifaschismus. Diese Genozide alleine reichen aus, um diese Sichtweise der Geschichte zu widerlegen.” Sicherlich ist es richtig, dass es zahlreiche Genozide in der Geschichte gab und natürlich nicht alle mit Anti-Semitismus in Verbindung gebracht werden können, aber es bedeutet natürlich nicht, dass es zwischen den Ideologien, die Massenmord rechtfertigen sollten, überhaupt keine Gemeinsamkeiten gegeben hat und vor allem bedeutet es natürlich nicht, dass diese mörderischen Ideologien bedeutungslos für die Begehung der Taten waren. Dass die Nazis einen Staatsapparat zur Begehung ihrer Taten nutzen konnten, ist zwar richtig, aber es bedeutet nicht, dass jeder Staat verbrecherisch sein muss. So gibt es doch ohne Zweifel relativ liberale Staaten, die derartige Verbrechen nicht verüben und auch keine Kriege gegeneinander führen. Der Staat war ein Hilfsmittel der Nazis, um ihre Ideologie Wirklichkeit werden zu lassen. Auch mußten die Nazis mit der Weimarer Republik brechen, um ihren Unrechtsstaat etablieren zu können. Um massenhaft Menschen zu ermorden, braucht es, außer der Bereitschaft es zu tun, relativ wenig, unter Umständen reichen pure Holzknüppel. Dschingis Khan verfügte nicht über etwas, was einem modernen Staat nahe kam, aber seine Reiterhorden waren in der Lage, bis nach Wien vorzustoßen und Europa in einen Schockzustand zu versetzen. Nico Mettens Argumentation erinnert an diejenige von Pazifisten, die glauben, dass das Böse den Waffen entspringt -und nicht den Köpfen der Menschen, die diesse Waffen einsetzen- und man nur die Waffen aus der Welt entfernen müßte, um einen Zustand des Friedens zu garantieren. Ebensowenig sind Staaten an sich das Problem, sondern die Frage, ob ein Staat für Raubzüge eingesetzt wird oder ob er dazu da ist, Unschuldige zu schützen und die Initiierung von Gewalt und unterbinden und zu bestrafen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1666727605375056140-5097558426081339045?l=eifrei.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eifrei.blogspot.com/feeds/5097558426081339045/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1666727605375056140&amp;postID=5097558426081339045' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/5097558426081339045'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1666727605375056140/posts/default/5097558426081339045'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eifrei.blogspot.com/2007/05/ein-bung-in-anarchismus.html' title='Ein Übung in Anarchismus'/><author><name>Wolfgang</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01068987101667133922</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
